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JUGENDPROTESTFORMEN im demokratischen Staat


Nach dem Schwinden der „wilden“ Fußballplätze und dem Überbauen all der einstigen Treffpunkte von Jugendlichen, suchten und fanden diese neue Meetingpoints in modernen Foren und „Treffpunkten“ innerhalb der Medien- und Cyber-Kultur. Radio Sendungen, Magazine, TV-Shows und Internet waren nebst Konzerten und Partys nun Ziel der Jugendlichen in der boomenden Hip-Hop, Advandgarde-, Techno- und Electronic Music- und Dance-Culture. Sie waren die Generation, die von der Ermächtigung, die mit der Handhabung von Technologie im elektronischen Zeitalter einhergeht, spürbar beeinflusst worden sind.

Das Verhältnis dieser jüngeren Generation zur Politik ist nicht ohne Grund im Umbruch begriffen. Um die Jahrtausendwende hat die junge Generation eine Sensibilität entwickelt, für das Übervergnügen in Reflexivität und die leerlaufende Ironie in Politik und Medien und fordert: Genug damit! Auf der einen Seite die Spaßkultur, auf der anderen Seite die neue Ernsthaftigkeit: Stichwort Globalisierungsgegner, Internet und Politikverdrossenheit. Es sind in der Tat zwei politische Welten entstanden, wenn man es so betrachten will: die Welt der Globalisierungsgegner, wie wir sie bezeichnen ohne eigentlich genau zu wissen, was sie wollen - und es sind auch viele Strömungen darin enthalten - und die Welt offiziellerer Politik.

Es wird das großes Thema der linken wie der rechten - der Autonomie anstrebenden wie der konservativen Volksparteien - diese Welten wieder zusammen zu führen und es ist sicherlich ein Glücksfall für die „Suche nach Öffentlichkeit von Politik“, das es Brücken gibt zwischen diesen beiden Welten, wie das Beispiel des doors of perception ethic coimmittees / der Pyromania Arts Foundation zeigt!

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