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DER HEILIGENBERG ALS KRAFTORT
- das Zentrum vorchristlicher Kultur als Energie-Platz


Gegenüber des Heidelberger Königstuhls, der das Heidelberger Schloss trägt, ruht der Heiligenberg und auf ihm einer der frühest besiedelten heiligen Haine am Rande des Odenwalds. Als heidnisches Nachrichtenzentrum verkörperte der hohe Sattelberg im Norden, oberhalb des Philosophenwegs, den wahren geistigen Bereich der Stadt; deutlich durch den Fluss des Neckars von Verwaltungsgebäuden, Parkhäusern, Einkaufsstrassen, sowie den Kirchen und Universitäten, kurz der minder romantischen, weltlichen und alltäglichen Seite getrennt.

Einst betrieben die den Heiligenberg besiedelnden Stämme Erzabbau und besaßen - aufgrund ihrer Gabe das Eisenerz zu schmelzen und Geräte wie Waffen zu schmieden - gewisse Macht, wie es die Archaeologen belegen. Zudem weisen Restfunde von Heizanlagen auf einen überregional gewichtigen Pilger-Ort aus römischer Zeit hin. Dann wird die Archaeologie eingestellt und korrumpiert, sodass die Nationalsozialisten (1932) bei der Sprengung für den Bau, der noch heute gut erhaltenen Heidelberger Thingstättenanlage, so rücksichtslos vorgegehen konnten, dass die ursprüngliche Ausrichtung und Torwege der doppelten keltischen Ringwallanlage nahezu unersichtlich blieb.

Wohlmöglich wäre auf dem Heiligenberg das selbe Baumuster vorgefunden worden, das zahlreiche heidnische keltische Hügelanlagen der Vorzeitaufweisen. Den meisten dieser Ringwallanlagen und ursprünglicheren Erdbauten lag ein astronomischer Bauplan zugrunde und waren die Wetterbedingungen günstig, warf am 21. Dezember die Sonne am Horizont ihre ersten Strahlen durch das Südosttor ins Zentrum der heiligen Stätten unserer frühen Vorfahren.

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